Statements

Foto: Ralf Schultheiss

Thomas Kufen

Oberbürgermeister der Stadt Essen

„Wir sind ein attraktiver Standort für die Wissenschaft, für Studierende, Lehrende und für Unternehmen, die starke Forschungspartner suchen. Als Vorsitzender des Lenkungskreises Wissenschaftsstadt Essen unterstütze ich die Zusammenarbeit der Institutionen und die Ausweitung von Kooperationen zwischen der Verwaltung der Stadt Essen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Essen hat sich als Wissenschaftsstadt mit Veranstaltungen wie beispielsweise dem „Wissenschaftssommer“ in den vergangenen beiden Jahren den Bürgerinnen und Bürgern, der Wirtschaft, den Schülerinnen und Schülern und auch der Wissenschaft vorgestellt. Zukünftig wird sich Essen mit vielen Maßnahmen und Projekten als Wissenschaftsstadt weiter positionieren und für mehr Sichtbarkeit und Erlebbarkeit der Wissenschaftsstadt Essen sorgen.“

Prof. Dr. Ulrich Radtke

Rektor der Universität Duisburg-Essen

„Als eine der jüngsten und mit rund 43.000 Studierenden auch eine der größten Universitäten Deutschlands entwickeln wir mit unseren Partnern in der Ruhrmetropole Ideen mit Zukunft und fördern Potenziale. Unser Motto „Offen im Denken“ steht für innovative Lehre und Forschung sowie für gelebte Vielfalt und Bildungsgerechtigkeit. Dass das Konzept der Wissenschaftsstadt aufgeht, zeigt sich unter anderem darin, dass unsere Absolvent/innen auch im Revier hoch begehrt sind. Viele von ihnen wagen sogar den Sprung in die Selbstständigkeit und sorgen so für eine lebendige Innovationsdynamik in der Wirtschaft. Und nicht zu vergessen: Mit ihren fast 6.000 Beschäftigten zählt die UDE zu den größten Arbeitgebern in der Region.“

Prof. Dr. Burghard Hermeier

Rektor der FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH

„Auch als bundesweit tätige Hochschule bleiben unsere Wurzeln und der Hauptsitz weiterhin in Essen. Uns verbinden zudem viele erfolgreiche und langjährige Kooperationen mit Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in der Region. Es ist daher selbstverständlich, dass wir einen Beitrag leisten möchten, Essen auch als Stadt der Wissenschaft noch sichtbarer zu machen.“

Prof. Dr. Jochen A. Werner

Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen

„Wissenschaft und moderne Medizin sind schon immer Hand in Hand gegangen. Als Universitätsklinikum Essen und mit unseren Tochterunternehmen sind wir einer der zentralen Bestandteile der vielfältigen Essener Wissenschaftslandschaft. Mit der Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ wird diese auch über die Grenzen des Fachpublikums hinaus deutlicher herausgestellt und noch besser sichtbar. Das ist gut für den Standort und damit auch für die Essener Universitätsmedizin. Entsprechend gerne unterstützen wir die Initiative mit ganzer Kraft.“

Prof. Dr. Andreas Jacob

Rektor der Folkwang Universität der Künste

„In künstlerischen Prozessen und Projekten werden gesellschaftliche Positionen aufgegriffen, kritisch infrage gestellt und neu gefunden. Das ist eine essentielle Funktion von Kunst und Kultur, die WissenschaftlerInnen im gleichen Maße wie die Kulturproduzierenden betrifft. So gesehen schaffen Künstlerinnen und Künstler der Folkwang Universität der Künste sowie unsere Kulturwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler Reflexionswissen – oder auch Orientierungswissen – , indem sie auf unterschiedliche Weise Horizonte ästhetischer Erfahrungen erforschen.“

Prof. Stephan Paul Schneider, Präsident Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen

Prof. Stephan Paul Schneider

Präsident der Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen

„Die Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen ist ein Ort für künstlerische Innovation, für freie künstlerische und wissenschaftliche Arbeit und Forschung in der Metropole Ruhr.
Die HBK Essen setzt den Fokus auf die Verbindung von Kunstpraxis, kunstbezogener Theorie und Wissenschaft. Als private Hochschule wissen wir die Impulse aus der Kunst und der künstlerischen Forschung zu schätzen und zu nutzen und glauben an die Wirkmächtigkeit der Kunst, in Bezug auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit, die Entwicklung der Metropole Ruhr und die Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Essen. In diesem Sinne begrüßen wir die Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ ausdrücklich und freuen uns, hier mitgestalten zu können.“

Prof. Dr. Julika Griem

Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts / KWI

„Das KWI als ein interdisziplinäres Forschungskolleg der Universitätsallianz Ruhr trägt gerne dazu bei, neugierige und wissenshungrige Essener und Essenerinnen ins Gespräch zu bringen. Am KWI lässt sich miterleben, wie die Expertise für Sprache und Bilder, Symbole, Medien und Erzählungen dazu beitragen kann, Gegenwartsprobleme in ihrer kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Dimension zu begreifen.“

Dr. Felix Streiter

Leiter des Bereichs Wissenschaft, Stiftung Mercator GmbH

„Unseren Clusterthemen Europa, Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung sind auf vielfältige Weise schon heute in der Wissenschaftslandschaft in Essen präsent. Die Wissenschaft im Ruhrgebiet zu stärken, ist ein besonderes Anliegen der Stiftung Mercator und die Wissenschaftsstadt Essen wird hier sicher einen wichtigen Beitrag leisten können. Wissenschaft lebt heute zunehmend von Netzwerken, Kommunikation und den richtigen Themen im Austausch mit der Gesellschaft. Wir freuen uns daher bei der Wissenschaftsstadt Essen mitwirken zu können.“

Prof. Dr. Andreas Schlüter

Generalsektretär des Stifterverbandes

„Essen ist nicht nur Industrie- oder Einkaufsstadt. Essen ist auch Wissenschaftsstadt, kein Zweifel. Die Universität Duisburg-Essen, die FOM Hochschule, die Folkwang Universität der Künste, renommierte Forschungsinstitute, wichtige Wissenschaftsförderer wie der Stifterverband oder die Mercator-Stiftung, nicht zuletzt über 50 forschende Unternehmen – das alles ist Essen. Wissenschaft hat Essen in den letzten Jahren des Strukturwandels vorangebracht und wird uns weiter voranbringen. Essen kann auf das Erreichte stolz sein. Jetzt gilt es, die Stadt als vernetzten Innovations- und Wissensstandort weiter zu profilieren. Ich freue mich über die Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ und wünsche ihr viel Erfolg.“

Dr. Stefan Rumpf

Vorstandsmitglied des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

„Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung ist eines der großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute und schon seit vielen Jahren in Essen beheimatet. Vernetzung und Austausch spielen in der Wissenschaft eine wichtige Rolle. Deshalb profitieren wir in besonderer Weise von der wissenschaftlichen Infrastruktur des Ruhrgebiets. Ein gutes Beispiel dafür ist die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ), die wir im Jahr 2004 gemeinsam mit den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gegründet haben und die Doktorandenausbildung auf internationalem Niveau bietet. Zudem lehren viele unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den umliegenden Universitäten und diese selbst sind in viele unserer Forschungsprojekte eingebunden.“

Prof. Dr. Werner Klaffke

Vorstandsmitglied des Haus der Technik e.V.

„In Zeiten immer stärkerer Beschleunigung kommt es darauf an, dass wissenschaftliche Erkenntnisse den Unternehmen möglichst nahtlos zur Verfügung gestellt werden. Das stellt an den Wissenstransfer besondere Anforderungen, wobei der Vernetzung der unterschiedlichen Akteure in Form eines lebendigen Innovationsclusters besondere Bedeutung zukommt. Das Netzwerk, welches das Projekt „Wissenschaftsstadt Essen“ trägt, ist dafür ein sehr guter Ausgangspunkt. Ich freue mich, dass wir als Haus der Technik Beiträge dazu erbringen können, die „Wissenschaftsstadt Essen“ zu leben. Schließlich fühlen wir uns als in Essen vor fast 90 Jahren gegründeter Verein der Stadt in besonderer Weise verbunden.“

Ulrich Kanders

Hauptgeschäftsführer des Essener Unternehmensverband e. V.

„Als Interessenvertretung von mehr als 300 überwiegend Essener Unternehmen liegt uns eine exzellente und hervorragend vernetzte Wissenschaft am Herzen. In der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft steckt enorm viel Potenzial, um zukunftsfähige und beispielgebende Lösungen für die permanent wachsenden Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Daher sehen wir in der Wissenschaftsstadt Essen eine wichtige Initiative, die zum Imagegewinn unserer Stadt beitragen wird.“

Dr. Gerald Püchel

Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK)

„Der kostbare Rohstoff des Ruhrgebiets findet sich nicht mehr unter der Erde, sondern in den Köpfen der Menschen. Wissen, Erkenntnis und Forschung treiben die Wirtschaft an: zu neuen Produkten, zu neuen Prozessen, zu neuen Dienstleistungen. Das Bewusstsein, dass Wissenschaft auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, hat sich in den letzten Jahren geschärft. Daher begrüßen wir die Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“, die sich auch positiv auf die Wirtschaft auswirken wird. Dafür bringen wir uns gerne ein und leisten unseren Beitrag.“

Andre Boschem

Geschäftsführer der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

„Essens Stellung als potenter Wirtschaftsstandort mit rund 23.400 Unternehmen – vom Kleinbetrieb bis hin zum international agierenden Konzern – und einer starken wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist unbestritten. Um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Essen weiter voranzutreiben, gilt es, die vor Ort ansässigen Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen noch stärker miteinander zu vernetzen. Mit der Initiative `Wissenschaftsstadt Essen´ gelingt es, dieses Potenzial stets aufs Neue zu entfalten und weiter auszuschöpfen.“

Peter Renzel

Geschäftsbereichsvorstand Soziales, Arbeit und Gesundheit, Stadt Essen

„Ein breiter Zugang zu Bildung und Wissenschaft sind Voraussetzung und Merkmal unserer demokratischen Gesellschaft. Insbesondere die in Essen aufwachsenden jungen Menschen so zu fördern, dass sie die Chancen, die darin liegen, erkennen und nutzen, ist mein zentrales Anliegen. Darüber hinaus lädt eine konturierte Darstellung der Stadt Essen als Wissenschaftsstadt dazu ein, sich Bildung und Wissenschaft zuzuwenden und ist zugleich eine deutliche Sichtbarmachung eines Markenzeichens unserer Stadt, die auch über die Stadtgrenzen hinaus wirkt.“

Simone Raskob

Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Bauen und Sport, Stadt Essen

„Nachhaltigkeit, eine grüne Stadt im besten Sinne des Wortes, lebenswert und mit attraktivem und bezahlbarem Wohnraum – dies alles sind nicht erst seit heute zentrale Forschungsthemen in Essener Wissenschaftsinstitutionen. Die Wissenschaftsstadt Essen hat uns auch bei den Aktivitäten zur Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 voran gebracht und mit zahlreichen Veranstaltungen zum Erfolg beigetragen.“

Dipl.-Ing Hans-Jürgen Best

Stadtdirektor und Geschäftsbereichsvorstand Planen

„Was macht die Stadt Essen zur Wissenschaftsstadt? Natürlich die Universität Duisburg-Essen, die Folkwang Universität der Künste, die Hochschule für Oekonomie und Management, das Haus der Technik, das Kulturwissenschaftliche Institut sowie die Vielzahl der Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Das breite Spektrum der Institutionen ist es aber nicht allein. Die lebendige Wissenschaftsstadt Essen lebt vom angeregten Austausch mit der Stadtgesellschaft. Universität und Hochschulen sind auch Motoren der Stadtentwicklung. Dies wird aktuell überdeutlich beim neu gebauten Standort der Folkwang Hochschule der Künste auf dem Gelände des Welterbes Zollverein. Hier zieht aktuell universitäres Leben ein und übt positive Ausstrahlung auf das Welterbe aus. Wissenschaft wird hier für die Essener wahrnehmbar und begreifbar. Der Neubau einer Hochschule: ein seltener Glücksfall. Besser könnte es nicht sein!“

Muchtar Al Ghusain

Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Bildung und Kultur, Stadt Essen

„Die Leistungen der „jungen“ Wissenschaftsstadt Essen in den vergangenen Jahrzehnten waren enorm. Um das Bewusstsein für die Bedeutung der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in dieser Region auch in Zukunft zu stärken, wird es weiterhin sinnvoll und notwendig sein, die Schnittstellen zu den Bereichen Jugend, Bildung und Kultur weiter zu verbreitern und zu festigen. Kooperationen in diesen Bereichen  schaffen Zugänge zu Bildung und Chancen für viele Kinder, Jugendliche, junge, aber auch ältere Erwachsene –  auch die Forschung und die Lehre profitieren vom Austausch in der Praxis.“