Soziale Angst und Vertrauen – Prof. Dr. Katja Kölkebeck ist neu an der UDE

Psychische Erkrankungen beeinträchtigen. Dr. Katja Kölkebeck untersucht an der LVR-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie soziale Interaktion und Vertrauensverhalten, u.a. bei Ängsten und autistischen Störungen. Sie hat die Professur für Psychopathologische Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) angenommen.
Nach ihrem Medizinstudium an den Universitäten Leipzig, Essen und Münster (1996-2003) war Katja Kölkebeck zunächst wissenschaftliche Assistentin, später Oberärztin an der Universität Münster – Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (2003-2019) und 2009/10 an der Klinik für Neurologie. Seit 2007 forscht sie zudem gemeinsam mit der japanischen Universität Kyoto. 2014 habilitierte sie sich an der Uni Münster mit einer Arbeit über Schizophrenie. Ihre Forschung wurde mehrfach gefördert.
Bei der Vertrauens-Frage erforscht die neue Oberärztin der LVR-Klinik körperliche Ursachen von reduziertem Vertrauen bei Menschen mit psychischen Erkrankungen. Hierzu wird u.a. gemessen, wie Studienteilnehmer*innen die Gestik und Pupillenweite ihres Gegenübers interpretieren und darauf körperlich reagieren. „Menschen mit psychischen Erkrankungen wie etwa sozialer Angst könnten diese Informationen fehlerhaft deuten, was zu reduziertem Vertrauen führt“, erklärt die 42-Jährige. Für das Projekt kooperiert sie mit der Universität Leiden, gefördert wird es von der Niederländischen Wissenschaftsorganisation.
In einer weiteren Untersuchung möchte Professorin Kölkebeck Patient*innen mit autistischen Störungen ambulant in einer Gruppentherapie behandeln; finanzielle Unterstützung bekommt sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Kooperationspartner in diesem Projekt sind die Universitäten Freiburg und Berlin. Ein weiterer klinischer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Depressionen.

Hinweis für die Redaktion:

Weitere Informationen:
Prof. Dr. med. Katja Kölkebeck, LVR-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen, katja.koelkebeck@uni-due.de

Hier klicken um den ganzen Artikel zu lesen.

Dieser Artikel wurde automatisch von Uni D/E News geladen.