Risiken der Pandemie: Soziale Isolation erhöht das Risiko an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu versterben

Im renommierten Journal „The Lancet Public Health“ haben Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu den Auswirkungen sozialer Isolation auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen Stellung genommen. Zwei große bevölkerungsbasierte Studien aus dem Vereinigten Königreich hatten zuvor erstmals gezeigt, dass alleinlebende Personen ein erhöhtes Risiko haben, an einem kardiovaskulären Ereignis wie einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu versterben, bevor sie das Krankenhaus erreichen.

„Gerade vor dem Hintergrund reduzierter sozialer Kontakte während der Covid-19-Pandemie ist dies eine besorgniserregende Erkenntnis. Telefonieren, Nachrichten schreiben oder Videokonferenzen erfüllen zwar nicht die gleichen Funktionen wie persönliche Kontakte, sind aber trotzdem wichtig, denn sie erlauben, den Gesundheitszustand von Freunden, Angehörigen und Kollegen im Blick zu behalten“, so Dr. Janine Gronewold vom UDE-Lehrstuhl für vaskuläre Neurologie, Demenz und Altersforschung der Klinik für Neurologie, Erstautorin des kürzlich erschienenen Kommentars. „Vor allem bei älteren Personen könnten Notrufsysteme und Telemedizin zur Verringerung tödlicher kardiovaskulärer Ereignisse beitragen,“ betont Prof. Dr. Dirk M. Hermann vom selben Lehrstuhl, Mitautor der Arbeit.

Link zur Publikation: Social isolation and risk of fatal cardiovascular events

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