Riesiges Engagement: Studierende der Medizinischen Fakultät unterstützen die Patientenversorgung

Bereits seit Anfang März läuft erfolgreich die Initiative der Fachschaft Medizin, in der in Absprache mit der Anästhesiologie, Intensivmedizin und der Personalabteilung des Universitätsklinikums Essen eine Datenbank mit inzwischen über 700 Medizin-Studierenden erstellt wurde, die in dieser besonderen Situation Ihre Hilfe angeboten haben. Dies ist ein großartiger Erfolg und zeigt das hohe Engagement unserer Studierenden. Den Studierenden und der Fachschaft gilt unser ausdrücklicher Dank!
Im Personaldezernat des Universitätsklinikums Essen ist man überwältigt und dankbar über die Vielzahl der eingegangenen Angebote. In einem Fragenbogen werden dort neben den persönlichen Daten insbesondere der aktuelle Stand des Studiums sowie eine mögliche vorangehende Berufsausbildung abgefragt. Aber auch in welchem Rahmen die Studierende unterstützen können und wollen.

Jedes Angebot wird individuell und sorgfältig durch das Personaldezernat geprüft und wichtige Dokumente der Studierenden angefordert. Dabei handelt es sich zum Beispiel um bereits erfolgte Berufsabschlüsse in pflegerischen Berufen (Gesundheits- und Krankenpfleger, Hebammen / Entbindungshelfer, Operations-technische Assistenten) oder auch Medizinische Fachangestellte und Rettungssanitäter/-assistenten.

Bei vielen Studierenden ist ein Einsatz in den Kliniken im Rahmen einer der o. g. Berufsabschlüsse möglich. In welchem Bereich die Studierenden eingesetzt werden, hängt jedoch auch von ihren individuellen Vorkenntnissen ab. So gibt es z. B. Studierende mit einer Ausbildung in der Pflege, die bereits auf der Intensivstation tätig waren – ein Einsatz auf dieser Station ist damit auch nun denkbar.

Doch auch Studierende mit einem Abschluss als Rettungssanitäter oder -assistent können unsere Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken unterstützen, in dem diese Aufgaben als Pflegehelfer/innen übernehmen und den Klinikalltag so entlasten.

Grundsätzlich sind alle Medizin-Studierenden, die freiwillig helfen wollen, geeignet. Aufgrund des Krankenpflegepraktikums vor dem Studium und der nachfolgenden Kurse sind die Medizin-Studierenden auf unterschiedlichem Niveau vorqualifiziert.

Jeder Einsatzort wird entsprechen der individuellen Fertigkeiten und Erfahrungen ausgewählt. Eine Ausbildung zum Beispiel in einem pflegerischen Beruf ist so von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung.

Das Universitätsklinikum Essen schließt einen Arbeitsvertrag mit den Studierenden. Anhand der vom Personaldezernat getroffenen Einschätzung, erhalten die Studierenden dabei eine tarifrechtliche Vergütung nach dem Tarifvertrag des Landes NRW, TV-L.

Hier klicken um den ganzen Artikel zu lesen.

Dieser Artikel wurde automatisch von Uni D/E News geladen.