Melanisierte Pilze besser verstehen und besser bekämpfen

Melanisierte Pilze wie z.B. Kryptokokken werden mit einer Vielzahl von weltweit verbreiteten Infektionskrankheiten in Verbindung gebracht. Sie können unter anderem Allergien, Wundinfektionen und Pneumonien auslösen und sind aus zwei Gründen besonders schwer zu bekämpfen. Erstens schützt das eingelagerte Melanin die Zellwand der Pilze vor Umwelteinflüssen, zweitens bilden sie leicht sogenannte Biofilme, die zu chronischen Infektionen führen. Um neue Behandlungsansätze entwickeln zu können, müssen zunächst die molekularen Grundlagen besser verstanden werden.

„Wir wollen wissen, welchen Einfluss die Biosynthese von Melanin auf die Bildung von Biofilmen und Pilzhyphen hat“, erklärt Dr. Lisa Kirchhoff aus der AG Mukoviszidose/Mykologie am Institut für Medizinische Mikrobiologie. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert deshalb ihr Projekt „The role of melanin in biofilm and hyphal formation processes of pathogenic melanized fungi“ in den kommenden drei Jahren mit rund 150.000 € an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. „Diese Förderung stärkt unsere Forschung am Excellence Center of the European Confederation of Medical Mycology“ sind sich die beiden Arbeitsgruppen-Leiter Prof. Peter Rath und Prof. Jörg Steinmann einig.

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