HIV-Impfstoffforscher Hendrik Streeck ins Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung berufen

Hendrik Streeck, HIV-Impfstoffforscher und Leiter des Instituts für HIV Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen wurde zum 31. Oktober 2018 in das Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung berufen.

„Bereits seit zwei Jahren engagiert sich Professor Hendrik Streeck im Rahmen der Operngala Bonn für die Deutsche AIDS-Stiftung. Wir sind froh, mit ihm einen exzellenten und bestens vernetzten Wissenschaftler für unser Kuratorium gewonnen zu haben. Wir freuen uns sehr, dass wir die Zusammenarbeit mit ihm durch seine Berufung ins Kuratorium intensivieren können“, so Kristel Degener, Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung.
Aktuell koordiniert Hendrik Streeck u.a. die BRAHMS-Studie, an der sich deutschlandweit zehn medizinische Einrichtungen zur Vorbereitung einer HIV-Impfstoffstudie beteiligen. Untersucht wird, mit welcher Häufigkeit HIV und andere sexuell übertragbaren Infektionen unter Männern, die Sex mit Männern haben in Deutschland vorkommen und übertragen werden. Im Rahmen der HIV-Prävention ist die Deutsche AIDS-Stiftung sehr an den Ergebnissen dieser Studie interessiert.

„Ich freue mich über meine Berufung in das Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung. So kann ich mich stärker in die wichtige Arbeit der Stiftung einbringen. Dass die Organisation sich neben der Hilfe für HIV-infizierte Menschen in der HIV-Impfstoffforschung engagiert, finde ich sehr wichtig. Nur mit einem Impfstoff können wir HIV/AIDS besiegen“, sagt Hendrik Streeck.

Nach Studium und Erlangen des Doktorgrades in Berlin und Bonn, ging Hendrik Streeck 2006 in die USA, um an der Harvard Medical School und später an der Johns Hopkins University zu forschen und zu lehren. Ab 2012 leitete er die Zellularimmunologie des U.S. Military HIV Research Program (MHRP) am Walter Reed Army Institute of Research (WRAIR). 2015 folgte er dem Ruf der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen. Im selben Jahr gründete er das Institut für HIV Forschung am Universitätsklinikum Essen.

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