Essen ist Teil des BMBF-geförderten Forschungsnetzwerks Covid-19

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im März den Aufbau eines Forschungsnetzwerks bekannt gegeben, welches die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der aktuellen Pandemie-Krise bündeln und stärken soll. Hier hat sich eine außerordentliche wissenschaftliche Dynamik entfaltet: Aus dem Netzwerk Universitätsmedizin sind mehr als 280 Projektideen bei der Nationalen Task Force des Forschungsnetzwerks Covid-19 eingereicht worden. Nun ist die Entscheidung gefallen, welche der Forschungsansätze im Netzwerk weiter verfolgt werden. Zwei davon an der Medizinischen Fakultät der UDE am Universitätsklinikum Essen.
Entscheidend für sämtliche weitere Schritte sind fundierte Erkenntnisse über den Pandemie-Verlauf. Ein Themenbereich, der entsprechend höchste Priorität besitzt, ist der der „Surveillance (Überwachung) und Testung“. Essen ist Teil der hierzu eigens gegründeten Koordinierungsgruppe, die vom UK Köln koordiniert wird und sämtliche Einzelprojekte umfasst. Ziel: Entwicklung eines eigenen Tests IGRA (Interferon Gamma Release Assay), ein Projektvorschlag aus Essen, der jetzt im Schulterschluss mit dem UK Düsseldorf weiter verfolgt wird. Ansprechpartner für Essen ist Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.

Vier der eingereichten Projektideen wurden jetzt zur direkten Ausarbeitung eines Antrags aufgefordert, darunter eines unter Beteiligung von Essener Wissenschaftlern. Hier geht es um die Bestimmung und Nutzung von SARS-CoV-2 Immunität – COVIM, koordiniert vom UK Köln. Ansprechpartner für Essen sind Prof. Dr. Ulf Dittmer sowie Prof. Dr. Oliver Witzke, Direktor der Klinik für Infektiologie am Universitätsklinikum Essen.

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