Erfolgreicher Abschluss der 2nd Ruhr School of Modern Epidemiology

Häufig forschen verschiedene Wissenschaftler weltweit an ähnlichen Themen. Doch wie lassen sich die unterschiedlichen Studien so zusammenführen und vergleichen, dass daraus ein verlässlicher Überblick über den jeweiligen Stand der Forschung entsteht? Mit dieser Frage beschäftigte sich die 2nd Ruhr School of Modern Epidemiology.
„Wir freuen uns, dass wir mit Professor Charles Pool einen ausgewiesenen und international anerkannten Experten als Dozenten gewinnen konnten“, erklärt Professor Andreas Stang, Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie und Initiator der Ruhr School. Pool arbeitet seit mehr als 20 Jahren am Institut für Epidemiologie der Universität von North Carolina, USA. Die Vermittlung von epidemiologischen Methoden zum Thema systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen ist ein besonderes Anliegen von Professor Poole. Im Rahmen des Internationalen Gastdozierenden-programms der Universität Duisburg-Essen fand ein intensiver fachlicher Austausch zwischen dem Gastdozenten, den Studenten und Wissenschaftlern der Universität statt. So besteht die Möglichkeit für Studenten und Wissenschaftler sich auch am Institut für Epidemiologie der Universität von North Carolina weiterzubilden und zu forschen.

Im kommenden Jahr wird vom 09.07.2019 – 11.07.2019 die RUHR-School of Modern Epidemiology zum Thema „Causal Inference in Epidemiology“ stattfinden. Professor Kaufman von der McGill University in Canada konnte als Gastdozent für die dreitägige Summer School gewonnen werden.
Die evidenzbasierte Medizin ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätssicherung der Medizin. Systematische Übersichtsarbeiten liefern einen verlässlichen Überblick über den aktuellen Wissensstand zu einem bestimmten medizinischen Thema. „Hier führt man die Erkenntnisse sämtlicher Studien zu einer wissenschaftlichen Fragestellung, zum Beispiel zu einer Erkrankung, zusammen. Dafür müssen alle verfügbaren Primärstudien zu einer klar formulierten Forschungsfrage systematisch identifiziert, ausgewählt und ihre jeweiligen Ergebnisse kritisch bewertet werden“, erläutert Prof. Dr. Andreas Stang, Initiator der Ruhr School of Modern Epidemiology. All dies geschieht in der Regel ohne unmittelbaren Patienten-Kontakt. Das muss es auch gar nicht. Denn die Epidemiologie-Experten betrachten die Daten, die bereits gewonnen worden sind und gehen dabei nach bestimmten Methoden vor, die unter anderem auch komplexe statistische Auswertungen berücksichtigen.

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