Epidemiologe Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel in zwei Arbeitsgruppen der Strahlenschutzkommission berufen

Welche Risiken birgt Strahlung? Wie können Menschen geschützt werden? Um darauf belastbare Antworten geben zu können, konsultiert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) bei der Risikobewertung auch Wissenschaftler. Als Teil der Strahlenschutzkommission (SSK) beraten sie das BMU, sprechen medizinische, naturwissenschaftliche sowie technische Empfehlungen aus und veröffentlichen Stellungnahmen.
Auf Vorschlag dieses Beratungsgremiums hat das BMU nun Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel in zwei weitere Arbeitsgruppen berufen. Er ist derzeit stellvertretender Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Jöckel ist bereits langjähriges Mitglied der SSK und wird darüber hinaus bis zum 28.02.2023 als Mitglied der Arbeitsgruppe „Steering Committee on the German Uranium Mining Studies“ (AG58) Ministeriumsvertreter in Fragen des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nicht-ionisierender Strahlen beraten. Zudem wurde er in die Arbeitsgruppe „Strahlenepidemiologische Tabellen“ (AG105) des SSK-Ausschusses A1 „Strahlenrisiko“ berufen.

Die Mitgliedschaften in Arbeitsgruppen der Strahlenschutzkommission gelten als persönliche Ehrenämter. Ihre Mitglieder bleiben unabhängig und sind nicht an Weisungen gebunden. Weiterführende Informationen zur SSK sind unter http://www.ssk.de/DE/Home/home_node.html zu finden.

Über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU):
Das BMU engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Umweltgiften und Strahlung, für einen klugen und sparsamen Umgang mit Rohstoffen sowie für den Klimaschutz. Es plädiert für eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten sowie der Erhalt ihrer Lebensräume sichergestellt werden kann.

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