Dr. Philipp Jansen erhält Publikationspreis der Deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC)

Im Rahmen der 34. Jahrestagung der DGDC in München wurde Dr. Philipp Jansen von der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen jetzt mit dem Publikationspreis im Fachbereich Spezielle Dermatochirurgie geehrt. Ausgezeichnet wurde er für die wissenschaftliche Publikation einer Studie im European Journal of Cancer zum kutanen Plattenepithelkarzinom (PEC), einer der häufigsten Tumorentitäten weltweit.
In dieser Studie wurde die Relevanz der operativen Resektion des ersten drainierenden Lymphknotens („Schildwächterlymphknoten“) untersucht, die bei verschiedenen Tumorentitäten, z.B. Brustkrebs und schwarzen Hautkrebs, ein wichtiges diagnostisches Verfahren darstellt.
Die Studie ergab, dass dieses Vorgehen bei Betroffenen mit Hochrisiko-Plattenepithelkarzinomen nur limitierte Aussagekraft über den weiteren Verlauf der Erkrankung hat und nicht als Standarddiagnostik durchgeführt werden sollte.

Für dieses Kooperationsprojekt zwischen der Klinik für Dermatologie und dem Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, wurden insgesamt 114 Patientinnen und Patienten über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren untersucht.

Zur Publikation: Eur J Cancer. 2019 Apr;111:107-115. doi: 10.1016/j.ejca.2019.02.004. Epub 2019 Mar 5. “The prognostic value of sentinel lymph nodes on distant metastasis-free survival in patients with high-risk squamous cell carcinoma.”

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