Coronavirus: Medizinische Fakultät stellt Partner in Wuhan 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung

Die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen stellt ihrem wissenschaftlichen Partner in Wuhan, China, eine Soforthilfe von 50.000 Euro für die Erforschung des neuen Coronavirus zur Verfügung. Im gemeinsamen Labor am Union Hospital in Wuhan hofft man, in der Immunantwort der Patienten den Schlüssel für eine wirksame Therapie zu finden.
Die Medizinische Fakultät am Universitätsklinikum Essen kooperiert bereits seit vielen Jahren eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen in China. Seit 2017 betreibt das Institut für Virologie am Universitätsklinikum Essen gemeinsam mit dem dortigen Partnerkrankenhaus, dem Union Hospital in Wuhan, ein gemeinsames Labor, das „Wuhan-Essen Joint International Laboratory of Infection and Immunity“.

Am Union Hospital werden aktuell täglich zwischen 700 und 800 Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus untersucht. Mehrere hundert Patientinnen und Patienten wurden bereits stationär im Union Hospital aufgenommen. „Eine Herkulesaufgabe für die dortigen Mediziner und Wissenschaftler“, erklärt Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor der Essener Virologie und China Beauftragter der Fakultät. Er ist mit seinen Kollegen bereits seit Dezember im engen Austausch über die Entwicklung vor Ort.

Um den Wissenschaftlern vor Ort schnell und unbürokratisch zu helfen, hat die Medizinische Fakultät jetzt 50.000 Euro umgewidmet und an die dortigen Partner überwiesen. Die Mittel waren eigentlich für den gemeinsamen jährlich stattfindenden wissenschaftlichen Kongress vorgesehen.

Und auch inhaltlich arbeiten die Partner in dieser absoluten Ausnahmesituation Hand in Hand. Prof. Ulf Dittmer: „Unser Ziel ist es, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen. Wir müssen die Immunantwort der Patienten charakterisieren. Hier kann der Schlüssel dafür liegen, schwere Infektionsverläufe rechtzeitig zu erkennen und neue Ansätze für Therapien zu entwickeln.“

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