Auszeichnung der europäischen Gesellschaft für Kardiologie für Wissenschaftler der Klinik für Kardiologie und Angiologie

Anlässlich der Jahrestagung der europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) Ende August 2019 in Paris haben gleich vier klinische und experimentelle Wissenschaftler aus der Klinik für Kardiologie und Angiologie unter der Leitung von Direktor Prof. Dr. Tienush Rassaf eine Förderung erhalten: Dr. Lars Michel, Dr. Raluca Mincu und Dr. Simone Mrotzek wurden mit dem ESC Congress Educational Grant, Sebastian Korste (PhD Student) mit dem ESC Basic Science Travel Award ausgezeichnet.
Die Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. Matthias Totzeck, Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie und Leiter des Schwerpunktes onkologische Kardiologie, werden für ihre Arbeit an Nebenwirkungen von Krebstherapien am Herz-Kreislauf-System ausgezeichnet. Sie konnten zeigen, dass nicht nur bei der konventionellen Chemotherapie, sondern auch bei modernen Therapieformen, wie der Immuncheckpoint-Inhibitortherapie und der Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren, eine relevante Schädigung von Herz und Gefäßen auftreten kann. Darüber hinaus konnten sie charakterisieren, wie Biomarker die Entstehung einer Schädigung des Herzmuskels durch Krebstherapie voraussagen und in der klinischen Routine gewinnbringend eingesetzt werden können. Zuletzt wurde eine neuartige Methode zur hochauflösenden, dreidimensionalen Darstellung Herz und Gefäßen etabliert, welche eine detaillierte Analyse der spezifischen Veränderungen durch Krebstherapie ermöglicht.

In speziellen Ambulanzen für onkologische Kardiologie können die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einer verbesserten Behandlung von Krebstherapie-assoziierten Nebenwirkungen am Herz-Kreislauf-System beitragen. An der Universitätsmedizin Essen wurde dies unter der Leitung von Prof. Dr. Tienush Rassaf und PD Dr. Matthias Totzeck bereits etabliert. „Wir freuen uns, unseren Schwerpunkt für onkologische Kardiologie durch grundlagenwissenschaftliche und klinische Forschungsprojekte weiter stärken zu können.“, so PD Dr. med. Matthias Totzeck.

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