Ausgezeichnete Forschung: Dr. rer. nat. Esther Schwich vom Institut für Transfusionsmedizin erhält Fritz-Schiff-Preis 2020

Dr. rer. nat. Esther Schwich vom Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) wird mit dem mit 3.000 Euro dotierten Fritz-Schiff Preis 2020 ausgezeichnet. Sie erhält die Ehrung für ihre Doktorarbeit und ihre anschließende Projektarbeit im Bereich der Transfusionsmedizin, die von der Fakultät für Medizin durch das Exzellenzprogramm BIOME-PEP der Medizinischen Fakultät gefördert wurde.
Im Zentrum der von ihr durchgeführten Untersuchungen stand das auf Blutzellen vorhandene Oberflächenmolekül HLA-G und dessen Eigenschaften als Immun-Checkpointmolekül. Ihre Erkenntnisse sind wichtig für ein besseres Verständnis des Immunsystems und kann Grundlage für neue Krebstherapien werden. „Wir konnten mit dieser Studie wichtige Erkenntnisse für ein verbessertes Verständnis des Krankheitsverlaufs und mögliche neue Therapieansätze bei Brust- und Eierstockkrebs erlangen“, erläutert Dr. rer. nat. Esther Schwich.

Überreicht wurde der Preis auf der 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, die vom 16. bis zum 18. September stattfindet.
Der Fritz-Schiff-Preis der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie wird alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftler bis zu einem Alter von 35 Jahren vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) ist die internationale wissenschaftliche Dachgesellschaft im deutschsprachigen Raum und hat gut 1.000 Mitglieder. Die DGTI hat sich zum Ziel gesetzt, die Transfusionsmedizin zu fördern und die Zusammenarbeit mit fachnahen Gebieten insbesondere auch im Bereich der Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens zu unterstützen.

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