Anatomie: 3-D-Druck ergänzt Unterricht im Präparationskurs

Das Institut für Anatomie der Medizinischen Fakultät setzt im #Präparationskurs im zweiten Semester ab sofort 3-D-Druck ein. Die gedruckten dreidimensionalen Modelle stellen eine sinnvolle Ergänzung zur Präparation der Körperspenden dar.

Die Körper werden zunächst mittels eines Computertomographen komplett bildgebend dokumentiert. Mit Hilfe dieser Aufnahmen entstehen dann die dreidimensionalen Modelle. Prof. Dr. Gunter Wennemuth, Leiter des Instituts für Anatomie: „Bei der Präparation der Körper haben die Studierenden damit einen unmittelbaren Vergleich zwischen Bildgebung, Modell und tatsächlichen Körperstrukturen.“

Bei den Studentinnen und Studenten stößt die neue Technologie auf großes Interesse: „So sehen wir zum Beispiel auch einmal Arthrose geschädigte Gelenke im Modell und nicht nur perfekte Modelle“, freut sich eine der anwesenden Studentinnen.

Prof. Gunther Wennemuth sieht aber auch einen weiteren positiven Aspekt: „3-D-Druck gewinnt in der modernen Medizin zunehmend an Bedeutung und wird diese in verschiedenen Bereichen revolutionieren. Darum ist es uns wichtig, zukünftige Medizinergenerationen früh im Studium mit dieser Technik vertraut zu machen.“

Bei der Erstellung der CT-Bilder und der Integration des 3-D-Drucks kooperiert Prof. Gunther Wennemuth eng mit Dr. Johannes Haubold und PD Dr. Axel Wetter vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Universitätsklinikum Essen.

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