Zahl der Studierenden an Hochschulen des Ruhrgebiets ist auf Rekordhoch gestiegen

Essen/Metropole Ruhr (idr). Das Ruhrgebiet meldet ein Rekord-Semester an den Hochschulen der Region. Im vergangenen Wintersemester (2016/2017) waren an den Hochschulen mit Sitz und Standort in der Metropole Ruhr 274.714 Studierende eingeschrieben. Das sind rund 6.600 (oder 2,5 Prozent) mehr als im vorausgegangenen Wintersemester 2015/2016 und fast 124.000 (82 Prozent) mehr als vor zehn Jahren. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet.

Die Hochschule mit den mit Abstand meisten Studierenden bleibt die Fernuniversität Hagen mit insgesamt 64.819 eingeschriebenen Studenten. Unter den Präsenzunis ist die Universität Duisburg-Essen mit insgesamt 43.059 Studierenden die größte, gefolgt von der Ruhr-Universität Bochum (41.995 Studierende) und der TU Dortmund (33.496 Studierende).

Insgesamt können Studieninteressierte in der Metropole Ruhr unter 22 Hochschulen an mehr als 30 Standorten wählen.

In die Auswertung des RVR flossen ausschließlich Hochschulen mit Sitz und Standort im Verbandsgebiet ein. Hochschulen mit Sitz außerhalb des Ruhrgebiets, aber einem Campus in der Region werden nicht berücksichtigt. Eine Ausnahme bildet die FOM in Essen – hier gibt es keine separate Aufschlüsselung für die Studienorte außerhalb Nordrhein-Westfalens.

Landesweit waren im Wintersemester 2016/17 an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 768.353 Studierende eingeschrieben. Nach Angaben von IT.NRW wurde damit das Rekordergebnis aus dem Wintersemester 2015/16 (745.009 Studierende) um 3,1 Prozent bzw. 23.344 Studierende übertroffen.

 

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