Wissenschaftsstadt trifft Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017

Sowohl bei der Großveranstaltung „Tag der Bewegung“ am 02.07., als auch beim Sommerfest „Paradiese und Utopien“ am vergangenen Wochenende war die Essener Wissenschaft dabei…

Beim „Tag der Bewegung“ erlebten viele interessierte Bürgerinnen und Bürger Wissenschaft und Forschung samt ihrer Akteure und Institutionen hautnah und zum Mitmachen. So bot die Universität Duisburg-Essen zahlreiche Aktionen, die Wissenschaft erfahr- und erlebbar machten. „3malE – Energie entdecken, erforschen und erleben“, die Gemeinschaftsinitiative von innogy und RWE, beleuchtete auf spannende Weise die Energie für morgen und lockte mit Experimenten. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) stellte die Bedeutung des Bodens in Großstädten und Ballungsräumen im Zuge des Klimawandels heraus. Das Phänomania Erfahrungsfeld präsentierte die faszinierende Welt der physikalischen Phänomene und menschlichen Sinne. Die Geschäftsstelle „Städtenetz Soziale Stadt NRW“ informierte über Projekte der Sozialen Stadt in Essen und der weiteren 32 Mitgliedsstädte des Städtenetzes Soziale Stadt NRW. Die AG Photobiotechnologie der Ruhr-Universität Bochum ging gemeinsam mit SolarBioproducts Ruhr der Frage nach, wie aus Algen ein umweltfreundlicher Treibstoff entstehen kann. Das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen präsentierte die Funktionsweise eines 3D-Druckers und Schülerinnen und Schüler des Essener Grashof Gymnasiums stellten die Visionen der europäischen Jugend zur Grünen Stadt 2030 vor.

Beim 1. Essener Open Air Science Slam, einem interdisziplinären Wettbewerb für wissenschaftliche Kurzvorträge, erlebten die Besucher, dass Wissenschaft ganz anders sein kann. Von 16:00 bis 17:30 Uhr vermittelten Größen der Slammer-Szene von der Universität Duisburg-Essen und der FOM Hochschule in zehnminütigen Vorträgen das Neueste aus Wissenschaft und Forschung, namentlich waren dies Nicolas Wöhrl (UDE), Christian Krumm (UDE), Prof. Dr. Georg Hein (UDE) und Prof. Dr. David Matusiewicz von der FOM Hochschule. Moderiert wurde der Slam von Poetry-Slammer Rainer Holl. Ob PowerPoint, Jonglage oder Rap – die Slammerinnen und Slammer waren frei in der Wahl ihrer Mittel, um den Science Slam für sich zu entscheiden. Es galt, mit Witz und Verständlichkeit das Publikum zu überzeugen, denn das entschied am Ende, wer den besten Vortrag „geslammt“ hatte. Über den Sieg freute sich Nicolas Wöhrl. Das Projektbüro Wissenschaftsstadt Essen führte gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen und innogy SE/3malE und in Kooperation mit science-slam.com die Veranstaltung durch.

Von 18:00 bis 19:30 Uhr präsentierte sich dann die Essener Wissenschaft von ihrer musikalischen Seite: Beim 1. Essener Science Beat rockten die Live-Bands „FOM Allstars“ der FOM Hochschule und „Bernd Rolfes & Band“ der Universität Duisburg-Essen mit einer bunten Mischung aus Rock, Pop und mehr den Stadtgarten. Für den Titel Zombie (The Cranberries) holten sich die Wissenschaftler Verstärkung durch Shemsi Mushkolaj, die erfolgreiche Teilnehmerin bei der ersten Staffel von „The Voice of Holland“. Abschließend standen die Musiker dann gemeinsam als die 1. Essener Science Band – die Science Allstars – auf der Bühne und sorgten für einen furiosen Abschluss eines tollen Nachmittags im Essener Stadtgarten.

Impressionen dieser Veranstaltungen finden Sie auf unserem Facebook-Auftritt.


Fotos (von oben links nach unten rechts): Heike Kandalowski, Heike Kandalowski, Florian Wagner, Tom Schulte