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Essener Wissenschaft und ihre Partner engagieren sich für die Wissenschaftsstadt Essen

Das Who-is-Who der Essener Wissenschaft und seine Partner haben sich am Abend des 28. April auf dem Welterbe Zollverein versammelt, um dem Engagement für ein gemeinsames Ziel Ausdruck zu verleihen: Die Wissenschaftsstadt Essen zu stärken und mit ihr Essen als attraktiven Innovations- und Wirtschaftsstandort weiter zu profilieren.

Der Einladung zur offiziellen Auftaktveranstaltung „Wissenschaftsstadt Essen“ folgten über 250 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Stiftungswesen, Verbänden und auch Bürgerinnen und Bürger aus Essen und Umgebung. Sie alle zeigten gemeinsam Flagge für die Wissenschaftsstadt Essen.

Wie wichtig die Profilierung von Essen als Wissenschaftsstadt ist, betonte Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, bereits in seinem Grußwort: „Wissenschaft in Essen ist ein wichtiger Standortfaktor, der zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur positiven gesellschaftlichen Färbung viel Gutes beizutragen hat. Deswegen unterstützt die Stadt gerne und aktiv die Initiative.“ Unter den Zuhörern waren Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule, Prof. Dr. Jochen Werner, ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen, und viele weitere Honoratioren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Stadtgesellschaft.

Ein Thema während der Veranstaltung war auch der „1. Essener Wissenschaftssommer“, der mit über 40 Veranstaltungen bis Anfang Juli allen Interessierten spannende Einblicke rund um das Thema „digitales Leben“ bietet. Schon die ersten Veranstaltungen der Reihe waren gut besucht und stießen auf eine außerordentlich positive Resonanz. So besuchten am Tag der Auftaktveranstaltung bereits am Vormittag über 300 Vorschulkinder und mehr als 200 Grundschülerinnen und -schüler den Erich-Brost-Pavillon auf Zollverein. Sie gingen bei der Veranstaltung des zdi-MINT-Netzwerkes Essen naturwissenschaftlichen und technischen Fragen auf den Grund.

Es war nicht nur der erfolgversprechende Auftakt der Veranstaltungsreihe, über den sich der Vorstand der Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ und die Mitarbeiter des bei der EWG – Essener Wirtschaftsförderung angesiedelten Projektbüros freuten. Ein großer Erfolg ist es, dass sich in der Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ erstmals Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie weitere begleitende Institutionen und Akteure aus Wirtschaft, Stiftungswesen, Bildung, Politik und Stadtverwaltung zusammen gefunden haben, um gemeinsam einen vernetzten Innovations- und Wissenschaftsstandort zu gestalten. Für Prof. Dr. Stefan Heinemann, Vorsitzender des Vorstandes der Initiative, und für den stellvertretenden Vorsitzenden Michael Fricke ist diese Gemeinschaft von Wissenschaft und Partnern die wesentliche Voraussetzung, um die Wissenschaftsstadt Essen zu profilieren: „Der Einsatz der vielen Akteure, die dieses Ziel gemeinsam verfolgen wollen, ist das Fundament, auf dem es gelingt“.

Ein Höhepunkt der Auftaktveranstaltung war der Festvortrag von Prof. Dr. Michael Forsting vom Universitätsklinikum Essen zum Thema „künstliche Intelligenz im Krankenhaus“, der auf überaus unterhaltsame Weise erstaunliche Einblicke in die nächste Generation medizinischer Behandlung gab. Neben den Redebeiträgen sorgte, passend zum Motto des Wissenschaftssommers, Felix Nisblé, Student an der Folkwang Universität der Künste, mit einer digitalen Musikperformance für Begeisterung im Publikum.

Kurzum: Die Auftaktveranstaltung zur „Wissenschaftsstadt Essen“ war ein ebenso abwechslungs- wie auch erfolgreicher Event.