Neuberufenenempfang 2016

Universitätsempfang für die Neuberufenen

Bootstour und Strandfeeling

[03.06.2016] Zusammen auf einem Boot bei Blitz, Donner und Wolkenbruch: das schweißt zusammen – so auch die Teilnehmer des Empfangs für die neu berufenen Professorinnen und Professoren, den die Universität Duisburg-Essen (UDE) am 2. Juni gemeinsam mit den beiden Hochschulstädten ausrichtete.

Nachdem der städteübergreifende Universitätsempfang vor zwei Jahren dem Pfingststurm Ela zum Opfer fiel und 2015 turnusmäßig im Duisburger Hafen sowie Rathaus-Innenhof stattfand, wurde das Programm nun auf dem Baldeneysee und in der Strandbar SeasideBeach nachgeholt.

Begrüßt wurden die mehr als 50 Hochschullehrenden von Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und den beiden Oberbürgermeistern Thomas Kufen (Essen) und Sören Link (Duisburg). Auf dem Ausflugsschiff MS Heisingen fanden sich auch führende Repräsentanten der Hochschule und der beiden Kommunen neben Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein. Sie nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen und Meinungsaustausch.

„Zwei Fronten treffen sich heute Abend über dem Baldeneysee“, zitierte Rektor Radtke eingangs die meteorologische Ausnahmesituation und versprach allen einen spannenden und zugleich anregenden Abend, auf dem man viel versprechende Champions kennenlernen könne. Schließlich sei die UDE jüngst um 42 Plätze im „Times Higher Education Ranking 150 under 50“ geklettert und belege nun den 17. Platz unter den besten jungen Universitäten der Welt.

Der Essener Oberbürgermeister Kufen griff den Ball in seiner Ansprache auf und verwies auf die hohe Expertise an der Universität, die dazu beitrage, brennende kommunale Fragen wie diese zu klären: Wie und wovon gestalten wir unser Zusammenleben angesichts des Flüchtlingsstroms, oder wie organisieren wir eine gelungene Inklusion? Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link verwies in seinem Grußwort u.a. darauf, dass das Ruhrgebiet hohe Wohn- und Aufenthaltsqualitäten biete, wenn es Akademiker beruflich in diese Region ziehe.

Beide Campus-Städte, Duisburg und Essen, werden durch die Universitätsstandorte geprägt und profitieren von den Erkenntnissen der Wissenschaft – in wirtschaftlicher, demografischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Aus diesem Grund laden Rektor und Oberbürgermeister bereits seit fünf Jahren gemeinsam zum Universitätsempfang ein. In Essen werden die Potenziale der wissenschaftlichen Einrichtungen für die Stadt durch die Initiative Wissenschaftsstadt (www.wissenschaftsstadt-essen.de) herausgestellt.

Längst hat sich der Doppelstandort bewährt. Mit 42.000 Studierenden und 11.000 Beschäftigten (inklusive Universitätsklinikum) ist die Universität ein wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche, soziale, demografische, kulturelle und städtebauliche Entwicklung. Das gilt sowohl für den Campus Essen, an dem die Geistes-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Mathematik, Chemie, Biologie und, am Universitätsklinikum, die Medizin angesiedelt sind, als auch für den Campus Duisburg, der neben einer der größten ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten Deutschlands noch eine renommierte physikalische, gesellschaftswissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Fakultät beherbergt.