Statements

Foto: Ralf Schultheiss

Thomas Kufen

Oberbürgermeister der Stadt Essen

„Wir sind ein attraktiver Standort für die Wissenschaft, für Studierende, Lehrende und für Unternehmen, die starke Forschungspartner suchen. Als Vorsitzender des Lenkungskreises Wissenschaftsstadt Essen unterstütze ich die Zusammenarbeit der Institutionen und die Ausweitung von Kooperationen zwischen der Verwaltung der Stadt Essen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Essen wird sich als Wissenschaftsstadt von April bis Juli im „Ersten Wissenschaftssommer 2016“ vorstellen und mit vielen Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft, Schülerinnen und Schüler und auch die Wissenschaft für mehr Sichtbarkeit und Erlebbarkeit der Wissenschaftsstadt Essen sorgen.“

Prof. Dr. Ulrich Radtke

Rektor Universität Duisburg-Essen

„Als eine der jüngsten und mit knapp 42.000 Studierenden auch eine der größten Universitäten Deutschlands entwickeln wir mit unseren Partnern in der Ruhrmetropole Ideen mit Zukunft und fördern Potenziale. Unser Motto „Offen im Denken“ steht für innovative Lehre und Forschung sowie für gelebte Vielfalt und Bildungsgerechtigkeit. Dass das Konzept der Wissenschaftsstadt aufgeht, zeigt sich unter anderem darin, dass unsere Absolvent/innen auch im Revier hoch begehrt sind. Viele von ihnen wagen sogar den Sprung in die Selbstständigkeit und sorgen so für eine lebendige Innovationsdynamik in der Wirtschaft. Und nicht zu vergessen: Mit ihren 11.000 Hochschulangehörigen zählt die UDE zu den größten Arbeitgeberinnen in der Region.“

Prof. Dr. Burghard Hermeier

Rektor FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH

„Auch als bundesweit tätige Hochschule bleiben unsere Wurzeln und der Hauptsitz weiterhin in Essen. Uns verbinden zudem viele erfolgreiche und langjährige Kooperationen mit Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in der Region. Es ist daher selbstverständlich, dass wir einen Beitrag leisten möchten, Essen auch als Stadt der Wissenschaft noch sichtbarer zu machen.“

Prof. Dr. Jochen A. Werner

Ärztlicher Direktor Universitätsklinikum Essen

„Wissenschaft und moderne Medizin sind schon immer Hand in Hand gegangen. Als Universitätsklinikum Essen und mit unseren Tochterunternehmen sind wir einer der zentralen Bestandteile der vielfältigen Essener Wissenschaftslandschaft. Mit der Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ wird diese auch über die Grenzen des Fachpublikums hinaus deutlicher herausgestellt und noch besser sichtbar. Das ist gut für den Standort und damit auch für die Essener Universitätsmedizin. Entsprechend gerne unterstützen wir die Initiative mit ganzer Kraft.“

Prof. Dr. Andreas Jacob

Rektor der Folkwang Universität der Künste

„In künstlerischen Prozessen und Projekten werden gesellschaftliche Positionen aufgegriffen, kritisch infrage gestellt und neu gefunden. Das ist eine essentielle Funktion von Kunst und Kultur, die WissenschaftlerInnen im gleichen Maße wie die Kulturproduzierenden betrifft. So gesehen schaffen Künstlerinnen und Künstler der Folkwang Universität der Künste sowie unsere Kulturwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler Reflexionswissen – oder auch Orientierungswissen – , indem sie auf unterschiedliche Weise Horizonte ästhetischer Erfahrungen erforschen.“

Prof. Stephan Paul Schneider, Präsident Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen

Prof. Stephan Paul Schneider

Präsident Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen

„Die Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen ist ein Ort für künstlerische Innovation, für freie künstlerische und wissenschaftliche Arbeit und Forschung in der Metropole Ruhr.
Die HBK Essen setzt den Fokus auf die Verbindung von Kunstpraxis, kunstbezogener Theorie und Wissenschaft. Als private Hochschule wissen wir die Impulse aus der Kunst und der künstlerischen Forschung zu schätzen und zu nutzen und glauben an die Wirkmächtigkeit der Kunst, in Bezug auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit, die Entwicklung der Metropole Ruhr und die Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Essen. In diesem Sinne begrüßen wir die Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ ausdrücklich und freuen uns, hier mitgestalten zu können.“

Prof. Dr. Claus Leggewie

Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts / KWI (bis 31.07.2017)

„Das KWI als ein interdisziplinäres Forschungskolleg der Universitätsallianz Ruhr trägt mit seiner europäischen und weltweiten Ausstrahlung gerne dazu bei, wenn die Stadt Essen ihre vielfältigen Wissenspotenziale nun in einem inter- und transdisziplinären Austausch zusammenführen möchte. Das KWI denkt global, ist aber lokal gut verankert und nimmt Essen und die Metropole Ruhr als ein spannnendes Laboratorium sozialen, kulturellen und politischen Wandels wahr.“

Dr. Felix Streiter

Leiter Bereich Wissenschaft Stiftung Mercator GmbH

„Unseren Clusterthemen Europa, Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung sind auf vielfältige Weise schon heute in der Wissenschaftslandschaft in Essen präsent. Die Wissenschaft im Ruhrgebiet zu stärken, ist ein besonderes Anliegen der Stiftung Mercator und die Wissenschaftsstadt Essen wird hier sicher einen wichtigen Beitrag leisten können. Wissenschaft lebt heute zunehmend von Netzwerken, Kommunikation und den richtigen Themen im Austausch mit der Gesellschaft. Wir freuen uns daher bei der Wissenschaftsstadt Essen mitwirken zu können.“

Prof. Dr. Andreas Schlüter

Generalsektretär des Stifterverbandes

„Essen ist nicht nur Industrie- oder Einkaufsstadt. Essen ist auch Wissenschaftsstadt, kein Zweifel. Die Universität Duisburg-Essen, die FOM Hochschule, die Folkwang Universität der Künste, renommierte Forschungsinstitute, wichtige Wissenschaftsförderer wie der Stifterverband oder die Mercator-Stiftung, nicht zuletzt über 50 forschende Unternehmen – das alles ist Essen. Wissenschaft hat Essen in den letzten Jahren des Strukturwandels vorangebracht und wird uns weiter voranbringen. Essen kann auf das Erreichte stolz sein. Jetzt gilt es, die Stadt als vernetzten Innovations- und Wissensstandort weiter zu profilieren. Ich freue mich über die Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“ und wünsche ihr viel Erfolg.“

Dr. Stefan Rumpf

Kaufmännischer Geschäftsführer des RWI

„Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung ist eines der großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute und schon seit vielen Jahren in Essen beheimatet. Vernetzung und Austausch spielen in der Wissenschaft eine wichtige Rolle. Deshalb profitieren wir in besonderer Weise von der wissenschaftlichen Infrastruktur des Ruhrgebiets. Ein gutes Beispiel dafür ist die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ), die wir im Jahr 2004 gemeinsam mit den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gegründet haben und die Doktorandenausbildung auf internationalem Niveau bietet. Zudem lehren viele unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den umliegenden Universitäten und diese selbst sind in viele unserer Forschungsprojekte eingebunden.“

Prof. Dr. Werner Klaffke

Vorstandsmitglied, Haus der Technik e.V.

„In Zeiten immer stärkerer Beschleunigung kommt es darauf an, dass wissenschaftliche Erkenntnisse den Unternehmen möglichst nahtlos zur Verfügung gestellt werden. Das stellt an den Wissenstransfer besondere Anforderungen, wobei der Vernetzung der unterschiedlichen Akteure in Form eines lebendigen Innovationsclusters besondere Bedeutung zukommt. Das Netzwerk, welches das Projekt „Wissenschaftsstadt Essen“ trägt, ist dafür ein sehr guter Ausgangspunkt. Ich freue mich, dass wir als Haus der Technik Beiträge dazu erbringen können, die „Wissenschaftsstadt Essen“ zu leben. Schließlich fühlen wir uns als in Essen vor fast 90 Jahren gegründeter Verein der Stadt in besonderer Weise verbunden.“

Ulrich Kanders

Hauptgeschäftsführer Essener Unternehmensverband e. V.

„Als Interessenvertretung von mehr als 300 überwiegend Essener Unternehmen liegt uns eine exzellente und hervorragend vernetzte Wissenschaft am Herzen. In der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft steckt enorm viel Potenzial, um zukunftsfähige und beispielgebende Lösungen für die permanent wachsenden Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Daher sehen wir in der Wissenschaftsstadt Essen eine wichtige Initiative, die zum Imagegewinn unserer Stadt beitragen wird.“

Dr. Gerald Püchel

Hauptgeschäftsführer Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK)

„Der kostbare Rohstoff des Ruhrgebiets findet sich nicht mehr unter der Erde, sondern in den Köpfen der Menschen. Wissen, Erkenntnis und Forschung treiben die Wirtschaft an: zu neuen Produkten, zu neuen Prozessen, zu neuen Dienstleistungen. Das Bewusstsein, dass Wissenschaft auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, hat sich in den letzten Jahren geschärft. Daher begrüßen wir die Initiative „Wissenschaftsstadt Essen“, die sich auch positiv auf die Wirtschaft auswirken wird. Dafür bringen wir uns gerne ein und leisten unseren Beitrag.“

Dr. Dietmar Düdden

Geschäftsführer der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

„Essen will sich als Wissenschaftsstandort weiter profilieren und treibt zu diesem Zweck die Vernetzung zahlreicher Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Stiftungswesen voran: Wissen sowie die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Anwendung neuer Produkte in der Industrie und im Dienstleistungssektor sind entscheidend für das wirtschaftliche Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes.“

Peter Renzel

Geschäftsbereichsvorstand für Amt für Soziales und Wohnen, Gesundheitsamt, JobCenter Essen, Jugendamt, Schulverwaltungsamt und Schulamt für die Stadt Essen

„Ein breiter Zugang zu Bildung und Wissenschaft sind Voraussetzung und Merkmal unserer demokratischen Gesellschaft. Insbesondere die in Essen aufwachsenden jungen Menschen so zu fördern, dass sie die Chancen, die darin liegen, erkennen und nutzen, ist mein zentrales Anliegen. Darüber hinaus lädt eine konturierte Darstellung der Stadt Essen als Wissenschaftsstadt dazu ein, sich Bildung und Wissenschaft zuzuwenden und ist zugleich eine deutliche Sichtbarmachung eines Markenzeichens unserer Stadt, die auch über die Stadtgrenzen hinaus wirkt.“

Simone Raskob

Beigeordnete, Stadt Essen, Geschäftsbereichsvorstand 6A – Umwelt und Bauen

„Nachhaltigkeit, eine grüne Stadt im besten Sinne des Wortes, lebenswert und mit attraktivem und bezahlbarem Wohnraum – dies alles sind nicht erst seit heute zentrale Forschungsthemen auch in Essener Wissenschaftsinstitutionen. Die Wissenschaftsstadt Essen wird uns auch bei den Aktivitäten zu Grünen Hauptstadt Europas 2017 voran bringen.“

Dipl.-Ing Hans-Jürgen Best

Stadtdirektor und Geschäftsbereichsvorstand 6B – Planen

„Was macht die Stadt Essen zur Wissenschaftsstadt? Natürlich die Universität Duisburg-Essen, die Folkwang Universität der Künste, die Hochschule für Oekonomie und Management, das Haus der Technik, das Kulturwissenschaftliche Institut sowie die Vielzahl der wissenschaftlichen und Forschungseinrichtungen. Das breite Spektrum der Institutionen ist es aber nicht allein. Die lebendige Wissenschaftsstadt Essen lebt vom angeregten Austausch mit der Stadtgesellschaft. Universität und Hochschulen sind auch Motoren der Stadtentwicklung. Dies wird aktuell überdeutlich beim Neubau der Folkwang Hochschule der Künste auf dem Gelände des Welterbes Zollverein. Hier wird bald universitäres Leben einziehen und positive Ausstrahlung auf das Welterbe ausüben. Wissenschaft wird hier für die Essener wahrnehmbar und begreifbar. Der Neubau einer Hochschule: ein seltener Glücksfall. Besser könnte es nicht sein!“

Andreas Bomheuer

Geschäftsbereichsvorstand Stadt Essen, Kultur – Integration – Sport

„Wissen und Kultur gehen seit jeher in Essen Hand in Hand. Zum Einen weil Kultur selbst ein Gegenstadt der Wissenschaft ist und in Essen an Hochschulen und vielen Forschungsinstitutionen untersucht wird. Zum Anderen weil die Wissenschaft in ihren Akteuren und Institutionen sich selbst einen Kulturraum geschaffen hat, indem gerade die Vernetzung mit den verschiedensten Bereichen des kulturellen Lebens und Schaffens spannend und für beide Seiten gewinnbringend ist. Die Wissenschaftsstadt Essen ist in diesem Sinne eine begrüßenswerte Vernetzungsinitiative für die Wissenschaft selbst als auch um das fruchtbare zueinander von Wissenschaft und Kultur in unserer Stadt weiterhin erfolgreich zu gestalten.“

Sabina de Castro

Geschäftsführerin Studierendenwerk Essen-Duisburg

„Wir arbeiten jeden Tag für die sozialen und wirtschaftlichen Belange von drei Hochschulen – und die Studierenden sind ein wesentlicher Faktor. Sie sind Nachwuchs für Wirtschaft und Wissenschaft. Sie gestalten Gesellschaft schon heute und erst recht in der Zukunft. Die Wissenschaftsstadt Essen hat auch die Studierenden im Blick, was wir sehr begrüßen – auch dies ist ein wichtiger Beitrag zum Profil des Wissenschaftsstandortes Essen. Junge Menschen aus vielen Nationen studieren hier gerne.“

Vera Schwarzer

Geschäftsführerin Schwarzer Precision GmbH & Co. KG

„Innovationen sind gerade für uns als weltweit tätiges, technisches Unternehmen in Essen der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Und Innovationen ohne wissenschaftliches Fundament sind schwer zu haben. Deswegen freue ich mich über die Wissenschaftsstadt Essen als Impulsgeber auch für die Welt der Wirtschaft, für uns Unternehmen – auf neue Kooperationspotenziale und Impulse aus unserer starken Essener Wissenschaftslandschaft. Diese Linie unterstützen wir gerne.“