Startschuss für europäisches Forschungsprojekt: Qualifizierungsangebote für E-Commerce und Online-Marketing entwickeln

Foto: Thinkstock/iStock

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Ob Buch, Blume oder Bluse – schon jetzt shoppt laut EU-Kommission die Hälfte aller Europäer online. Tendenz steigend. Die Folge: Immer mehr Unternehmen bauen ihren E-Commerce-Bereich aus und sind auf der Suche nach Expertinnen und Experten rund um Suchmaschinen-Marketing und -Optimierung, elektronisches Kundenbeziehungsmanagement, Mobile Marketing und Digital Advertising. Passend dazu wächst die Anzahl der Schulungsangebote – allerdings ohne eine europaweite Konvergenz. Hier setzt das Forschungsprojekt eComma an: Partner aus Polen, Frankreich, Italien, der Türkei und Deutschland – darunter die FOM Hochschule – erstellen Jobprofile für E-Commerce und digitales Marketing und entwickeln Qualifizierungsangebote, die sowohl dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) als auch dem branchenspezifischen e-Competence Framework entsprechen.

Hinter dem Projekt, das die EU im Rahmen des Programms Erasmus+ mit ca. 300.000 Euro fördert, stehen – neben der FOM – die Wroclaw University of Economics als Antragssteller, die Association pour la Promotion Sociale (Bordeaux), das Centro Italiano per l’Apprendimento Permanente (Rom), die Gazi Universitesi (Ankara) sowie voraussichtlich die Münchner eurpoma GmbH & Co. KG. „Jeder Partner leitet ein Arbeitspaket entsprechend seiner Kompetenzen“, sagt Dr. Michael Negri, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Uwe Kern auf FOM-Seite steuert. „Einer unserer Schwerpunkte ist beispielsweise die Erstellung der relevanten Curricula: Welche Berufsbilder gibt es? Welche Kompetenzen sind damit verbunden? Und wie kann man sich diese Kompetenzen aneignen?“

Letztlich soll im Rahmen des Projektes eine Reihe von Referenzmaterialen entstehen, mit deren Hilfe Weiterbildungsorganisationen ihre Bildungsprodukte für Online-Marketing- und E-Commerce-Berufe anpassen können. „Dadurch sollen Impulse für ein besseres Lernen, eine Verbesserung der bildungsbezogenen Mobilität in Europa sowie eine Verbesserung der Qualität und Effizienz der beruflichen Bildung erzielt werden“, so Dr. Negri.