IZfB – Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung (Universität Duisburg-Essen)

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Das Zentrum für empirische Bildungsforschung (ZeB) organisiert die Forschung und Lehre in dem Profilschwerpunkt „Empirische Bildungsforschung“ der Universität Duisburg-Essen. Es bringt Forscherinnen und Forscher aus den Erziehungswissenschaften, der Psychologie sowie der verschiedenen Fachdidaktiken und Fachwissenschaften zusammen, um Bildungsprozesse in allen Lebensbereichen zu untersuchen. Außerdem engagiert sich das ZeB für die Förderung des akademischen Nachwuchses. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden am ZeB methodisch geschult und bei der Einwerbung von Forschungsgeldern unterstützt. Das interdisziplinäre Netzwerk des ZeB bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fakultäten auszutauschen und Forschungsallianzen zu gründen.

Schwerpunkte

Unterrichtsbezogene Lehr-Lern-Forschung

Schule

In diesem Bereich wird der Schulunterricht in den Fächern Chemie, Physik, Biologie, Deutsch und Sachunterricht untersucht und es werden grundlegende Unterrichtstheorien entwickelt. So befassen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler u. a. mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann mit Schülerinnen und Schüler die Selbstregulation beim Lernen aus Sachtexten oder durch Experimentieren trainiert werden?
  • Wie können die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen, sowie die Sprach- und Lesekompetenzen von Schülerinnen und Schülern modelliert und gemessen werden?
  • Welche Unterschiede existieren im Professionswissen von Lehrkräften an den verschiedenen Schulformen und wie wirkt es sich auf die Unterrichtsgestaltung und den Lernerfolg aus?
  • Welchen Einfluss hat die Motivation auf die Ergebnisse in Leistungstests?

Universitäre Lehr-Lern-Forschung

Hochschule

In diesem Bereich werden die Lehr-Lern-Prozesse junger Erwachsener untersucht. Es werden u. a. folgende Forschungsfragen bearbeitet, die auf eine nachhaltige Verbesserung der Lehrqualität an den Hochschulen zielen:

  • Welche Gründe haben die hohen Abbruchquoten in den MINT-Fächern?
  • Wie kann das selbstregulierte Lernen am Anfang des Studiums gefördert werden?
  • Welche Bedeutung hat das, im Lehramtsstudium erworbene, bildungswissenschaftliche Wissen für den erfolgreichen Start in das Berufsleben als Lehrkraft?

Lernen im Lebenszyklus

Weiterbildung

Dieser Bereich konzentriert sich auf die Weiterbildungsforschung und das Lernen Erwachsener. Die Forschung soll u. a. auf die folgenden Fragen Antworten liefern:

  • Wie kann das schnelle und kontinuierliche Lernen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in allen Stufen der Wertschöpfung gefördert werden?
  • Wie lassen sich selbstorganisierte Lern- und Wissensaustauschprozesse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisieren?
  • Wie können die Web 2.0-Technologien zur Weiterbildung in Unternehmen gestaltet und eingesetzt werden?

Lernen mit digitalen Medien

Medien

In diesem Bereich wird das Potenzial digitaler Medien in den verschiedenen Bildungskontexten (Schule, Hochschule, Weiterbildung) untersucht. Hier ergeben sich u. a. folgende Fragestellungen:

  • Worin besteht der Mehrwert mediengestützter Lernarrangements?
  • Was bedeutet Qualität mediengestützter Bildungsangebote und wie kann sie gemessen werden?
  • Wie können Elemente des informellen Lernens und Wissensaustauschs („peer-to-peer“) mit „traditionellen“ E-Learning-Ansätzen verknüpft werden?
  • Wie gehen Laien mit Informationen zu kontroversen wissenschaftlichen Themen um, die im Internet von Privatpersonen publiziert werden?

Links

www.uni-due.de/zeb – Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung (Universität Duisburg-Essen)

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