Hannover Messe 2016 – Querdenker als Innovationspartner

Ob Paletten mit Zement, Champagner oder sensiblen Lebensmitteln – die Verpackungsmaschine „Stretch Hood A“ der Beumer Group, eines Intralogistik-Spezialisten aus Beckum, ist hoch flexibel einsetzbar. Sie kann mit einer Spezialfolie verschiedenste Güter ohne Hitzeeinwirkung verpacken, vor Witterung schützen und für den Transport stabilisieren. Technische Grundlage: ein innovativer Folientransport, eine modulare Bauweise und eine vereinfachte Statik und Konstruktion. „Mehrere Anlagen konnten so durch eine ersetzt werden“, sagt Andreas Pankonin, einer der drei erfahrenen Industriedesigner der a&o.ID GmbH & Co. KG, die an der Universität Duisburg-Essen studiert haben. Ein Marketingexperte ergänzt das Inhaber-Quartett. Maßgeblich hat die a&o.ID, die einen Standort in Essen und einen in Berlin besitzt, an der modularen und klaren Bauweise der Maschine mitgewirkt. Das Ziel: weniger Bauteile, weniger Kosten, hohe Flexibilität, einfache Handhabung und eine schlüssige Integration in das BEUMER Corporate Design. Bereits bei der Grundkonzeption der Maschine war das Design-Büro dabei.

Junge Unternehmen der Teilmärkte Design – wie a&o.ID –  Architektur und Software-Games sind heute wichtige Innovationspartner und -motoren kleiner und großer Industriebetriebe. Neun Firmen gibt die Wirtschaftsförderung metrolpoleruhr GmbH (wmr) Gelegenheit, sich auf der Hannovermesse Ende April (25.04. – 29.04.2016) gemeinsam unter dem Label „Innovationsraum Ruhr“ an einem Stand zu präsentieren.

Spezialisten für Mensch-Maschine-Kommunikation

Mit dieser Plattform will die wmr branchenübergreifende Zusammenarbeit fördern. Gerade Unternehmen wie a&o.ID, die mit den Entwicklungsteams aus Unternehmen verschiedener Branchen für Projekte zusammenwachsen, transportieren neue Ideen von einer Branche in die andere und kreieren gemeinsam mit ihnen innovative Lösungen. Vor allem im Kontext von Industrie 4.0 sind sie wichtige Impulsgeber. a&o.ID etwa ist ein wichtiger Spezialist für die Konzeptionsentwicklung von Hard- und Software im Bereich Mensch-Maschine-Kommunikation. Sie gestalten nicht nur den Aufbau von Industriemaschinen klarer und strukturierter. Pankonin: „Wir entwickeln zudem solide Konzepte für eine einfache Bedienung.“ Stichwort: Human Machine Interface. Erfolgreich haben sie das bereits in den Bereichen Agrartechnik, Anlagentechnik, Gebäudetechnik und für die Automobilindustrie realisiert.

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