Grüne Visitenkarte des Ruhrgebiets – Delegation zu Gast in Brüssel

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Oberbürgermeister Thomas Kufen wirbt in Brüssel um Unterstützung

03.03.2016

Wie gut die „Metropole Ruhr“ funktioniert und kooperiert, verdeutlichte der Besuch einer Ruhrgebietsdelegation in Brüssel am 2. und 3. März.

Oberbürgermeister Thomas Kufen war gemeinsam mit Vertretern der umliegenden Städte, der Emschergenossenschaft und des Regionalverbandes Ruhr nach Brüssel gereist, um dort die Visitenkarte der grünen Metropole Ruhr abzugeben. Im Mittelpunkt der Gespräche mit den Experten der Generaldirektionen für Umwelt und den Ressorts für Klimapolitik, Regionalpolitik, Forschung und Innovation sowie Mobilität stand das Thema „Grüne Infrastruktur“ – eine der Stärken der Region. Denn deren Ausbau und Wandel gewinnt in allen Ballungsräumen an Bedeutung.

Die Delegation aus dem Ruhrgebiet zu Gast in Brüssel. Foto: Dirk A. Friedrich, Essen

Die Delegation aus dem Ruhrgebiet zu Gast in Brüssel. Foto: Dirk A. Friedrich, Essen

 

Am Mittwochabend präsentierte der Oberbürgermeister vor EU-Abgeordneten das Projekt „Grüne Hauptstadt Essen – 2017“. „Der Strukturwandel beschäftigt uns als Stadt Essen schon lange. Der Wandel von einer Kohle- und Stahlstadt ‚zur grünsten Stadt‘ in Nordrhein-Westfalen ist uns in einem jahrelangen Prozess gelungen. Darauf können wir sehr stolz sein“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Deshalb habe ich die Gelegenheit sehr gerne genutzt, das ‚Projekt Grüne Hauptstadt – Essen 2017‘ zu präsentieren. Ich bin aber auch davon überzeugt: Die Auszeichnung gilt nicht alleine Essen, sondern auch der ganzen Region.“

Die Metropole Ruhr hat als in Europa einmaliges Ballungsgebiet andere grüne Herausforderungen zu meistern als andere Städte, woraus sich jedoch auch Chancen ergeben. So ist gerade die fortschrittliche Grüne Infrastruktur eine starke Plattform für gemeinsames, kooperatives Handeln im Ruhrgebiet. Aktuell bestehen unter dem Dach „Grüne Infrastruktur“ fünf Handlungsfelder, die von der engen Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure leben: Der Emscher Landschaftspark, der Umbau des Emschersystems, der grüne Städtebau Ruhr, das Radwegesystem Ruhr und die Klima und Energieeffizienz Initiative Ruhr tragen zu einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung bei.

Auch über Modellprojekte und Fördermöglichkeiten im Bereich der grünen Infrastruktur wurde ausführlich beraten. Städteübergreifende Innovationen wie der Radschnellweg Ruhr (RS1) gehören ebenso zu den Großprojekten der nahen Zukunft wie das Programm „Grüne Hauptstadt“, zu der Essen im Jahr 2017 wird.

Weitere Informationen zum Projekt „Grüne Hauptstadt Essen – 2017“

Herausgeber: Stadt Essen