Essener Universitätsmedizin investiert über 650.000 Euro in modernste Brustkrebsdiagnostik

Das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und das Zentrum für Klinische Radiologie am Krankenhausstandort Essen-Werden haben zwei neue Geräte angeschafft, mit denen sie Frauen aus Essen und der ganzen Region die modernste Form der Brustkrebsdiagnostik anbieten können: zwei Mammografiegeräte, mit denen auch in dichtem Drüsengewebe sehr kleine Krebsgeschwüre in der Brust (Mammakarzinome) noch besser erkennbar sind, als dies bei den bisher eingesetzten Verfahren der Fall ist.

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Bildquelle: www.uniklinikum-essen.de

Die neuen Geräte ermöglichen sowohl im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie auf dem Gelände an der Hufelandstraße als auch im Zentrum für Klinische Radiologie am Krankenhausstandort Werden den Einsatz einer digitalen 2D-Vollfeld-Mammografie sowie einer digitalen 3D-Mammografie, auch „Tomosynthese“ genannt. Mit deutlichen Vorteilen für Patientinnen und Ärzte, wie Prof. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, erläutert: „Durch einen fest integrierten Bilddetektor verkürzt die 2D-Vollfeld-Mammografie die Untersuchungszeit erheblich und ermöglicht zugleich eine hervorragende Bildqualität. Ein weiterer Vorteil: Im Vergleich mit anderen aktuell zugelassenen und eingesetzten Untersuchungsmethoden kann die Strahlendosis um durchschnittlich rund 30 Prozent gesenkt werden“, erklärt Forsting. So würde das Brustgewebe besser geschont und dennoch sichergestellt, dass sehr kleine Mammakarzinome erkannt werden.