ZukunftszeichenRuhr

Die Wissensmetropole Ruhr sichtbar machen: RVR sucht „Zukunftszeichen Ruhr“ / Stiftung Mercator fördert Ideenwettbewerb

Das Ruhrgebiet hat sich zu einer starken Wissensmetropole entwickelt. Und das soll künftig mit einem „Zukunftszeichen Ruhr“ nach außen stärker sichtbar werden. Der Regionalverband Ruhr (RVR) schreibt dafür einen Ideenwettbewerb aus, der Anfang Juni gestartet ist. Dieser wird von der Stiftung Mercator gefördert. Das neue Symbol soll auf die wachsende Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Region aufmerksam machen. Zur Wissensmetropole Ruhr gehören fünf Unis, drei Kunsthochschulen, 17 Fachhochschulen mit mehr als 260.000 Studenten und mehr als 60 außeruniversitäre Forschungsinstitute.

Gesucht: Starke Bilder und hoher Wiedererkennungswert

Gesucht wird als „Zukunftszeichen Ruhr“ ein Objekt, eine Installation oder eine Aktion, die starke, aussagekräftige Bilder liefert. Es kann sich um ein dauerhaftes oder temporäres Projekt handeln. Wichtig ist, die Sichtbarkeit der Wissenschaftseinrichtungen im Ruhrgebiet wird erhöht, und das neue Symbol hat einen hohen Wiedererkennungswert. Es soll zudem mediale Aufmerksamkeit erzeugen und helfen, die Metropole Ruhr als Wissens-, Forschungs- und Bildungsregion nach innen und außen wahrnehmbar zu machen. Potentielle Orte und Institutionen, an denen das ausgewählte Zukunftszeichen aufgestellt werden kann, sind neben Hochschulen auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Schülerlabore, Schülerforschungszentren sowie forschende Museen und Unternehmen.

Teilnehmen können bundesweit Einzelakteure und Teams aus allen künstlerischen und gestalterischen Richtungen. Möglich sind auch Einreichungen interdisziplinär arbeitender Gruppen. Der erste Preis des Ideenwettbewerbs zum „Zukunftszeichen Ruhr“ ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Zweit- und Drittplatzierten können sich über 5.000 bzw. 3.000 Euro freuen.

Jury entscheidet über die ersten drei Plätze

Bewerbungen können ab sofort bis zum 31. August eingereicht werden. Eine prominent besetzte Jury unter Vorsitz von Dr. h.c. Fritz Pleitgen, u.a. Vorsitzender der Geschäftsführung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, wählt die besten Vorschläge aus. Voraussichtlich Anfang 2017 findet die Preisverleihung statt. Die Koordinierung des Ideenwettbewerbs liegt beim RVR Ruhr im Projektbüro „WissensNacht Ruhr“. Weitere Informationen über die Teilnahmebedingungen, die Mitglieder der Jury sowie das Bewertungsportal gibt es unter www.zukunftszeichen.ruhr.

Ausschreibung Zukunftszeichen Ruhr (PDF)

Pressekontakte:

Regionalverband Ruhr: Jens Hapke, Telefon: 0201/2060-495, Email: hapke@rvr-online.de

Stiftung Mercator: Cathrin Sengpiehl, Telefon: 0201/24522-841, E-Mail: cathrin.sengpiehl@stiftung-mercator.de