175 Stipendien für Studierende der FOM Partneruniversität in Banja Luka

FOM-Dekan Prof. Clemens Jäger, Vize-Rektorin Prof. Dr. Valerija Saula und FOM-Dekan Prof. Eric Frère (v.l.) mit den Bewerberinnen und Bewerbern 2016.

Prof. Dr. Clemens Jäger, Prof. Dr. Valerija Saula (Vize-Rektorin der Universität Banja Luka) und Prof. Dr. Eric Frère (v.l.) mit den Bewerberinnen und Bewerbern 2016.

Seit vielen Jahren kooperiert die FOM Hochschule mit der Universität Banja Luka in Bosnien-Herzegowina. Die langjährige Kooperation beinhaltet, dass FOM Dozenten – vor allem aus dem Master-Bereich – regelmäßig zu Vorlesungen oder Veranstaltungen nach Banja Luka reisen, um dort zu lehren und sich im Rahmen des Erasmus-Programms austauschen. Weiterer Bestandteil der Kooperation ist die Förderung von finanziell benachteiligten Studierenden in Form von Stipendien.

Mit der Unterstützung der Welt der Wunder Stiftung, die unter der Leitung von FOM-Professor Dr. Frank Winnenbrock jedes Jahr 50 Stipendien vergibt, konnten seit Start des Programms bisher insgesamt 175 Stipendien an sozial schwache Studierende der Universität Banja Luka vergeben werden. Aufgrund eines neuen Großspenders, war die Welt der Wunder Stiftung dieses Jahr in der Lage, die Anzahl um 25 weitere Stipendien zu erhöhen.

„Die Zahlen rund um das Stipendienprogramm sind beeindruckend: In drei Jahre haben sich 450 Studierenden für ein Stipendium beworben und wir konnten viele Studierende unterstützen“, so Prof. Jäger. Anfang April sind die Initiatoren der Kooperation und FOM-Dekane Prof. Dr. Clemens Jäger und Prof. Dr. Eric Frère, wieder in den Norden von Bosnien-Herzegowina gereist, um die diesjährigen Anwärter für die Stipendien im Rahmen von Einzelinterviews — die zum Auswahlverfahren gehören — persönlich kennenzulernen.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in diesem Jahr 25 zusätzliche Stipendien vergeben können und bedanken uns bei dem neuen Großspender, den wir für das Projekt gewinnen konnten“, so Prof. Frère. Mit Hilfe der Stipendien ermöglichen wir den Studierenden ihr Studium für mindestens ein weiteres Semester fortsetzen beziehungsweise zum Abschluss bringen zu können. In einigen Fällen hätten die Studierenden sonst ihr Studium abbrechen müssen, um die finanzielle Belastung zu reduzieren.“

Prof. Jäger weiß um die schwierige ökonomische Lage der Region und die damit verbundenen erschwerten Studienbedingungen: „Die finanzielle Situation ist für die Bewerber extrem schwierig. Wenn Studierende im Alter von Anfang zwanzig erzählen, dass sie sich zum ersten Mal eigene Winterschuhe kaufen konnten, ist dies mit der durchschnittlichen Versorgungssituation in Deutschland nicht vergleichbar. Auch deshalb ist es für mich und meinen Kollegen Eric Frère jedes Jahr eine ganz besondere Reise und wir bauen auch in den kommenden Jahren darauf, dass wir weiterhin tatkräftig mit Spenden unterstützt werden, um weitere Stipendien vergeben zu können“, so Prof. Jäger zum Abschluss der diesjährigen Reise.